Was hat Diabetes mellitus mit Ihren Füßen zu tun?
Bei einem schlecht eingestellten Blutzuckerspiegel über einen längeren Zeitraum hinweg, können Spätfolgen auch die Gefäße der Füße und Beine betreffen.
Das sogenannte diabetische Fußsyndrom ist eine sehr ernst zu nehmende Problematik. Bei rechtzeitiger Erkennung können entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, die schwerwiegende Probleme verhindern.
 
Wie erkennen Sie ein beginnendes diabetisches Fußsyndrom?
Oftmals stellt sich ein leichtes Taubheitsgefühl ein, als ob die Füße "eingeschlafen" sind oder ein kribbelndes Gefühl, als ob Ameisen über die Füße laufen. Diese Anzeichen können zeitweise auftreten oder längerfristig sein. Diese Warnzeichen sollten Sie unbedingt ernst nehmen und mit Ihrem Arzt Rücksprache halten. Mit einem Test kann Ihr Arzt den Schweregrad genau ermitteln.
 
Was können Sie vorsorglich tun?
1) Achten Sie beim Kauf Ihrer Schuhe auf ausreichende Größe und Breite der Schuhe. Allzu oft sind zu enge Schuhe die Ursache von Druckstellen und Blasenbildungen an den Füßen. Bei einem bestehenden diabetischen Fußsyndrom können solche "kleinen" Verletzungen schnell zu schwerwiegenden Problemen führen, da die Versorgung der Füße beeinträchtigt ist und Wunden schlechter heilen.
 
2) Kontrollieren Sie Ihre Füße regelmäßig. Gerade nach dem Kauf neuer Schuhe oder nach längeren Spaziergängen sollten Sie Ihre Füße auf Druckstellen und Veränderungen kontrollieren. Konsultieren Sie rechtzeitig Ihren Arzt, wenn sich Probleme einstellen.
 
3) Beachten Sie, dass das Schmerzempfinden beim diabetischen Fußsyndrom stark beeinträchtigt sein kann. Oftmals werden selbst größere Verletzungen an den Füßen gar nicht wahrgenommen. Nicht selten wird ein Stadium erreicht, in welchem eine Heilung sehr langwierig werden kann.
 
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